Der Onboarding-Prozess eines neuen Firmenkunden bei einer Bank kann sich schon einmal langwierig und zeitraubend gestalten. Nicht nur für die Bank, sondern vor allem für den Kunden. Das Sammeln zahlreicher Daten und Unterlagen, das Ausfüllen unzähliger Formulare und das Abwarten von Bonitäts- und Identitätchecks ist nicht nur aufwendig, sondern für den Kunden häufig auch unangenehm. Immer wieder steigen darum Kunden noch während des Onboardings aus und gehen für die Bank damit langfristig verloren. Wenn sich an der Notwendigkeit dieser Formalia angesichts der Risikoregulierung und nicht zuletzt gesetzlicher Vorgaben auch wenig ändern lässt, so lohnt es sich doch, den Prozess des Kunden-Onboardings Ihrer Bank einmal kritisch zu hinterfragen – und hinsichtlich der Schnelligkeit und Transparenz sowie des damit verbundenen Aufwands für den Kunden zu optimieren.

Die entscheidende Herausforderung beim Kunden-Onboarding

Die entscheidende Herausforderung liegt darin, trotz der Vielzahl unumgänglicher Formalia diesen Prozess für den Kunden nicht zu einer Frusterfahrung werden zu lassen. Denn andernfalls beginnt seine neue Geschäftsbeziehung mit Ihrer Bank bereits mit einem negativen Erlebnis. Stattdessen haben Sie bereits an dieser Stelle die Möglichkeit, sich Ihrem neuen Kunden als effizientes, transparentes und vor allem serviceorientiertes Unternehmen zu präsentieren. Indem Sie den Onboarding-Prozess Ihrer Bank entsprechend kundenorientiert gestalten, schaffen Sie früh positive Kundenerfahrungen, die zu einer langfristigen Kundenbindung beitragen. Betrachten Sie dabei diese drei Optimierungsfelder:

1. Transparenz des Onboarding-Prozesses

Kaum etwas ist so frustrierend wie Warten auf unbestimmte Zeit. Vermeiden Sie Frustgefühle während des Onboardings, indem Sie den Prozess von Anfang an transparent gestalten. Und Ihren Kunden mit regelmäßigen Updates über den aktuellen Stand auf dem Laufenden halten. Dieser sollte von Anfang an wissen, was auf ihn zukommt. Indem Sie den Fortschritt des Onboarding-Prozesses zudem kontinuierlich für ihn sichtbar machen, schaffen Sie kleine Erfolgserlebnisse und beugen Frusterfahrungen vor.

2. Automatisierung von Teilen des Kunden-Onboardings

Frust beim Onboarding: zahlreiche Formulare ausfüllenVor allem das Ausfüllen zahlreicher Formulare zur Datensammlung ist für Ihre Kunden lästig. Wird dabei etwas vergessen oder nicht vollständig ausgefüllt, ergeben sich weitere Verzögerungen. Das können Sie leicht vermeiden und Ihren Kunden obendrein eine frühe kundenorientierte Service-Erfahrung ermöglichen. Automatisieren Sie die Sammlung der Daten und legen Sie Ihren Kunden bereits fertig ausgefüllte Formulare vor. Dieser muss die Angaben lediglich überprüfen und gegebenenfalls geringfügig ergänzen.

fertig ausgefüllte Formulare beim Onboarding Indem Sie die Implisense API in Ihre Systeme integrieren, haben Sie Zugriff auf üppige tagesaktuelle Datensätze aller im deutschen Handelsregister verzeichneten Unternehmen. Warum also sollte Ihr Kunde diese Zeit investieren, wenn Sie ihm das mit der richtigen Technik bereits automatisiert abnehmen können?

3. Effizienz des Onboarding-Prozesses

Ziel sollte es sein, den Onboarding-Prozess so effizient und schnell wie möglich zu gestalten. Davon profitiert Ihre Bank nicht nur in Form gesteigerter Kundenzufriedenheit, sondern auch durch rechenbare Kostenersparnisse. Durch die weitgehende Digitalisierung des Prozesses werden nicht nur große Mengen Papier eingespart, sondern vor allem Zeit und Personalressourcen – auf beiden Seiten. Der Einsatz spezialisierter Teams für das Kunden-Onboarding kann zusätzlich zu einer schlanken Struktur beitragen. Analysieren Sie darüber hinaus Ihren Onboarding-Prozess ganz genau und finden Sie heraus, an welcher Stelle die meisten Kunden verloren gehen. So nähern Sie sich weiter einer möglichst positiven Kundenerfahrung beim Onboarding.

Die frühen Erfahrungen, die Ihr Kunde mit Ihrer Bank macht, sind besonders prägend für die kommende Kundenbeziehung. Denn vor diesem Erfahrungshintergrund wird er auch die weitere Geschäftsbeziehung bewerten. Wird an dieser Stelle bereits ein negatives Image geprägt, verändert das die Art, wie alles Folgende wahrgenommen wird. Darum lohnt es sich, in einen kundenfreundlichen Onboarding-Prozess zu investieren.