Vor ein paar Wochen sind wir an dieser Stelle darauf eingegangen, was Trigger-Event-Marketing bedeutet und welche Chancen sich für Ihr Unternehmen daraus ergeben. Hier können Sie diesen Beitrag noch einmal nachlesen.

Doch ein vielversprechendes Trigger-Event identifiziert zu haben, ist erst die halbe Miete. Damit Sie damit auch tatsächlich die Chance auf einen erfolgreichen Kontakt mit Ihrem tatsächlichen oder potenziellen Interessenten erhöhen, kommt es auch auf Ihre Message an. Das wird noch klarer, wenn Sie sich vor Augen führen, dass Sie wahrscheinlich nicht der Einzige sein werden, der auf das entsprechende Trigger-Event reagiert. Ihr Kontakt dürfte gerade in dieser Zeit mit einem erhöhten Aufkommen von Mails und Anrufen konfrontiert werden. Umso wichtiger ist es, dass Sie sich entscheidend von der Masse absetzen.

Erfolgsfaktoren einer Trigger-Message

Damit Ihre Message bleibenden Eindruck bei Ihrem Kontakt hinterlässt und Ihre Chancen auf einen erfolgreichen Abschluss erhöht, sollte Sie den Empfänger in dreierlei Hinsicht stimulieren:

  1. Personalisierung durch Trigger-Event

    Das Naheliegende zuerst: Selbstverständlich sollten Sie auf das Ereignis, das zu Ihrer Kontaktaufnahme geführt hat, eingehen – oder auf die Konsequenzen, die sich für Ihren Kontakt daraus ergeben. Je persönlicher Sie Ihren Ansprechpartner dabei adressieren können, umso besser. Recherchieren Sie zum Beispiel auch auf Social-Media-Plattformen zu der entsprechenden Person und spielen Sie Ihr Wissen optimal aus. Machen Sie deutlich, warum Ihr Kontakt GERADE JETZT unbedingt mit Ihnen sprechen sollte. Das ist der Kern des Trigger-Event-Marketings.

  2. Klare Formulierung des Mehrwerts

    Ihr Kontakt sollte in Ihrer Nachricht nicht nur spüren, dass Sie wissen, was er gerade braucht – sondern auch verstehen, wie Sie ihm dabei helfen können. Auch wenn das Trigger-Event den Anlass für Ihre Kontaktaufnahme bildet: Der Mehrwert Ihres Produkts oder Ihrer Leistung sollte ein zentraler Bestandteil Ihrer Nachricht sein. Je stärker es Ihnen gelingt, diesen anhand der unmittelbaren Bedürfnisse Ihres Kontakts herauszustellen, die sich aus dem Trigger-Event ergeben, desto wahrscheinlicher wird Ihre Message fruchten.

  3. Nutzen Sie psychologische Trigger

    Während die Punkte 1 und 2 vor allem das rationale Gerüst Ihrer Message bilden, tragen psychologische Trigger dazu bei, Ihren Kontakt auch auf emotionaler Ebene zu erreichen. Und diese spielt nachweislich auch bei B2B-Kaufentscheidungen eine wesentliche Rolle. Stellen Sie eine gefühlsmäßige Verbindung zwischen Ihnen und Ihrem Kontakt her und heben Sie sich vor allem damit von den vielen stereotypen Mails und Anrufen ab, die Ihren Kontakt infolge des Trigger-Events erreichen werden.

Trigger-Event Recherche

Beispiele für psychologische Trigger

Die Möglichkeiten, eine emotionale Verbindung zu Ihrem Kontakt herzustellen, sind vielfältig. Und hängen nicht zuletzt von dem jeweiligen Trigger-Event sowie von Ihrer bestehenden Beziehung zu dieser Person ab. Ein guter Ansatz ist zum Beispiel das Prinzip der Gegenseitigkeit. Wer gibt, dem wird gegeben, sagt ein altes Sprichwort. Helfen Sie Ihrem Kontakt also aus, ohne direkt etwas dafür zu verlangen – etwa mit einem guten Tipp, der ihm angesichts des aktuellen Trigger-Events weiterhilft. Damit erhöhen Sie die Chance, dass Ihr Kontakt Ihnen später eine Gegenleistung erbringt. Ein solcher Tipp kann je nach Ereignis spezifisch und fachlich sein. Oder aber einfach eine nette Restaurantempfehlung in der Nähe des Büros nach einer Neueinstellung oder Standorteröffnung.

Eine andere Möglichkeit ist es, Ihre Kompetenz durch Erfahrungsberichte anderer Kunden zu beweisen. Idealerweise natürlich von Kunden, die sich in einer ähnlichen Lage befanden wie Ihr Kontakt. Nutzen Sie Zitate und O-Töne oder Fallstudien, die Ihren Kontakt dort abholen, wo er sich gerade befindet. Und zeigen Sie, dass Sie genau der Richtige sind, um ihm in dieser Situation weiterzuhelfen. Können Sie nicht auf Referenzen zurückgreifen, waren aber vielleicht selbst schon einmal in einer ähnlichen Situation, teilen Sie stattdessen Ihre eigenen Erfahrungen und stellen Sie so Gemeinsamkeiten zwischen sich und Ihrem Kontakt her.

psychologische Trigger

Und auch das klassische Prinzip der Verknappung kann im Rahmen des Trigger-Event-Marketings zu Erfolgen führen. Wecken Sie in Ihrem Kontakt die Sorge, ein besonders gutes Angebot zu verpassen, und nutzen Sie die Gunst der Stunde. Dieser psychologische Trigger eignet sich besonders bei Events, die auf ein konkretes Interesse Ihres Kontakts an Ihrem Angebot schließen lassen. Zum Beispiel das erneute Öffnen einer E-Mail oder Ähnliches.

Keine Personalisierung ohne Wissen

Gutes Trigger-Event-Marketing steht und fällt also mit der Personalisierung. Je spitzer Sie Ihre Message auf Ihren Kontakt und seine derzeitige Situation zuschneiden, umso besser. Mit Implisense Pro haben Sie auf Knopfdruck Zugang zu einem unglaublich breiten Wissen über das betreffende Unternehmen. So identifizieren Sie nicht nur Trigger Events spielend einfach, sondern erhalten auch wertvolle Anhaltspunkte für die Personalisierung Ihrer Nachricht – aus hunderten verschiedener Datenpunkte, tagesaktuell.

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