Internationale Aktivitäten von Firmen erkennen und monitoren

Wie finde ich Firmen die in einem bestimmten Land aktiv sind?

internationale Aktivitäten automatisch monitoren
Automatisiertes Monitoring von internationalen Aktivitäten und Landesbezügen der Wirecard AG

Ist Ihnen eigentlich bewusst, für welche Ihrer Kunden der Brexit einschneidende Veränderungen bedeuten könnte? Wissen Sie, welche Ihrer Wettbewerber in Zukunft den Eintritt in ausländische Märkte planen? Oder bieten Sie womöglich Produkte und Leistungen an, die speziell für international tätige Unternehmen interessant sind – und müssen sich potenzielle Leads bislang durch aufwendige Recherche erarbeiten?

Auf der Plattform Companies and Markets können Sie sich nun auf einen Blick Auslandsverbindungen und -aktivitäten beliebiger Unternehmen anzeigen lassen. Und das in der Basisversion sogar kostenlos. Diese wertvollen Daten lassen sich auf vielfältige Weise für Ihre strategischen Vertriebs- und Marketingpläne nutzen und interpretieren. Im Folgenden finden Sie ein paar praktische Beispiele.

So funktioniert‘s

internationale Aktivitäten schnell finden
Public Profiles auf Companies and Markets – Firmen mit internationalen Aktivitäten schnell finden

Ein intelligenter Algorithmus durchforstet rund um die Uhr das Netz nach allen frei verfügbaren Informationen zu jedem im deutschen Handelsregister erfassten Unternehmen. Dabei wertet er von Pressebeiträgen über Unternehmenswebsites und Jobangebote bis hin zu Handelsregisterbekanntmachungen und Twitter jede Erwähnung eines Unternehmens aus – und erkennt auch deren Kontext. Auf Companies and Markets werden alle Erwähnungen des gesuchten Unternehmens dann in einem Newsfeed dargestellt – in der kostenlosen Basis-Version allerdings nur in einer reduzierten Ansicht. Wird eine Erwähnung in Verbindung mit einem bestimmten Land erkannt, taucht auch diese im Feed auf und wird zudem in einer Karte dargestellt. So lassen sich die Auslandsverbindungen und -aktivitäten mit einem Blick erfassen.

Möchten Sie mehr Informationen zur Firma und Quelle stehen Ihnen unsere Premium Reports zur Verfügung.

internationale Aktivitäten monitoren
Premium Reports – internationale Aktivitäten monitoren, Anspracheanlässe finden

Szenario 1: Relevante Kunden finden

Ein IT-Dienstleister schützt Unternehmensnetzwerke vor dem Zugriff Dritter, damit keine sensiblen Daten gestohlen oder digitalisierte Produktionslinien sabotiert werden können. Diese Leistungen sind insbesondere für Unternehmen interessant, die über Standorte im nichteuropäischen Ausland verfügen. Umso mehr, wenn sich einige dieser Standorte in Staaten befinden, in denen das Risiko für Wirtschaftsspionage oder Cyber-Angriffe besonders hoch ist. Auf Companies and Markets kann das Vertriebsteam ganz einfach mittels Suchfunktion herausfinden, in welchen Ländern ein Unternehmen aktiv ist – oder umgekehrt, welche Unternehmen in Verbindung mit einem Land genannt werden. Eine extrem effiziente Form der Leadqualifizierung und -priorisierung.

Ähnliche Nutzungsszenarien ergeben sich zum Beispiel für ein Übersetzungsbüro oder ein Logistikunternehmen.

Szenario 2: Auswirkungen politischer Entwicklungen abschätzen

Der Brexit, eine zunehmend aggressive Zollpolitik der USA, Sanktionen gegen den Iran sowie Bürgerkriege und überraschende Wahlerfolge nationalistischer Kandidaten – all diese Ereignisse haben nicht nur Folgen für die Bürger und Unternehmen im Land, sondern auch für zahlreiche Unternehmen in Deutschland. Wenn Sie wissen möchten, welche Ihrer Kunden, Interessenten oder auch Lieferanten und Partner davon potenziell betroffen sind, reicht es allerdings selten aus, nur deren eigene Standorte zu berücksichtigen. Liefer- oder Kundenbeziehungen in diese Länder zum Beispiel spielen eine ebenso wichtige Rolle. Companies and Markets listet Ihnen unterschiedlichste Arten von Verbindungen Ihrer Zielunternehmen in die jeweiligen Staaten und Regionen auf. So erhalten Sie Zugang zu Informationen, die Sie anderswo gar nicht finden würden. Und damit einen viel tieferen Blick in die internationalen Verbindungen Ihrer Kunden und Partner – eine sicherere Planungsgrundlage für Sie.

Eine Analyse zu den möglichen Auswirkungen der Iran-Sanktionen für deutsche Unternehmen finden Sie übrigens in einem unserer früheren Blogbeiträge.

Szenario 3: In die Zukunft sehen

Stellen Sie sich vor, Sie könnten heute schon voraussehen, was Ihre Kunden und Partner, aber auch Ihre Wettbewerber in Zukunft planen. Bei diesem Beispiel wird besonders deutlich, wie viel Power die Geo-Fingerprints von Companies and Markets tatsächlich haben: Ein Automobilhersteller wird seit einiger Zeit verstärkt in Verbindung mit einem afrikanischen Land erwähnt. Ein genauerer Blick in die Daten zeigt, es geht nicht darum, dort eine Produktionsstätte aufzubauen – sondern um den Abbau von seltenen Erden, die man für die Batterieherstellung benötigt. Ein ganz konkreter Hinweis auf verstärkte Aktivitäten dieses Unternehmens in Sachen Elektromobilität. Mit einem solchen Wissensvorsprung sind Sie Ihren Mitbewerbern einen entscheidenden Schritt voraus.

Neue Datenquellen zu Firmen clever nutzen

Neben diesen drei dargestellten Einsatzszenarien lassen sich noch unzählige weitere benennen – abhängig davon, was Ihr Unternehmen anbietet und wer Ihre Kunden, Lieferanten und Mitbewerber sind.

Rund 36 % aller KMU in Deutschland planen, das Volumen ihrer Auslandsaktivitäten auszuweiten oder erstmalig Exportaktivitäten aufzunehmen, gut jedes zehnte Unternehmen kann sich den erstmaligen Aufbau einer Betriebsstätte im Ausland vorstellen (Kranzusch & Holz, 2013). Hier schlummert also ein riesiges Kundenpotenzial, das sich auf diese Weise beispiellos einfach identifizieren lässt.

Ihrer Kreativität und Cleverness, um neue Kunden zu erschließen, sind damit keine Grenzen gesetzt. Testen Sie einen kleinen Ausschnitt unserer Datenbasis. Browsen Sie kostenfrei durch mehr als 700 000 Firmenwebsites und suchen Sie nach beliebigen Firmeneigenschaften auf Companies and Markets. Ein weiteres praktischen Beispiel, wie man unser kostenloses Angebot nutzen kann, finden Sie hier.

Für den intensiveren und noch effizienteren Einsatz steht dann auch eine Premium-Variante des Services zur Verfügung, der eine noch wesentlich tiefere Recherche ermöglicht und Ihnen weitere Arbeits- und Interpretationsschritte abnimmt. Dort können Sie nicht nur die aktuellsten, sondern alle Erwähnungen Ihrer Zielunternehmen einsehen. Mit einem Klick gelangen Sie direkt zur Originalquelle.

Bei Fragen zu unserem umfangreicheren Premium-Angebot nutzen Sie gern unser Kontaktformular.

 

Welche Firmen könnten die Iran-Sanktionen treffen?

Bis zu 18.370 Firmen könnten von einer erneuten Verschlechterung der politischen Beziehungen zwischen dem Westen und Iran betroffen sein.

Karte mit Firmen, die Bezüge zum Iran haben
Firmen mit Iran-Bezügen in Deutschland sind in Großstädten und exportorientierten Regionen ansässig.

Seit dem 8. Mai 2018 wird deutlich, dass der politische Konflikt zwischen den USA und dem Iran auch die Handelsbeziehungen deutscher Firmen mit dem Iran gefährden könnte. Eine aktuelle Auswertung der Datenbestände zu den größeren 600.000 Firmen in Deutschland zeigt, das bis zu 18.370 Firmen öffentlich genannte Wirtschaftsbezüge zum Iran haben. Das Spektrum reicht von Anbietern mit Vertriebsniederlassungen, Einkäufern von Produkten des Irans bis hin zu Spediteuren, die Güter in den Iran transportieren können.

Überproportional stark könnten von Iran-Sanktionen mittelgroße Firmen betroffen sein. Deren Anteil an potenziell gefährdeten Unternehmen liegt mit 2.039 Treffern und 14,14 Prozent in der Stichprobe etwa doppelt so hoch wie in der analysierten Grundgesamtheit. Aber auch Großunternehmen haben Wirtschaftsbeziehungen zum Iran aufgebaut, mit der genutzten Methodik finden sich dazu 579 Großunternehmen in Deutschland.

Beispielhafte Firmen mit Bezug zum Iran
Firmen zu Iran aus der Branche Großhandel
Firmen zu Iran aus der Branche Maschinenbau
Firmen zu Iran aus der Branche Transport

Ansicht von Branchen, die von Sanktionen betroffen werden
Der exportorientierte Großhandel und das Transportwesen sind besonders betroffen.

Neben bestimmten Branchen könnten auch spezifische Regionen besonders betroffen sein. Die Bundesweite Verteilung der Firmen mit Iran-Bezug legt nahe, dass vor allem urbane Ballungszentren stark von einer negativen Entwicklung in den Beziehungen mit dem Iran betroffen sein könnten. Entsprechend ist die Dichte an einschlägigen Firmen in den Großstädten Berlin, Hamburg und München sowie dem Ruhrgebiet am größten. Interessant auch die Regionen außerhalb der Großstädte. Hier stechen Nürnberg, Bielefeld und Hannover heraus. Unerwartet scheint zudem die Finanzhochburg Frankfurt Standort für mehr potenzielle betroffene Firmen zu sein als  Stuttgart, eine Fokusregion der export-orientierten Automobil-Hersteller und Maschinenbauer.

Möchten Sie selbst erkunden, welche Firmen aus Ihrer Region oder Branche eventuell unter einer Zuspitzung dieses  dem internationalen Konfliktes leiden könnten? Mit dem kostenlosen Angebot Companies and Markets können Sie einfach recherchieren, welche dieser  Firmen einen Verweis auf den Iran in der Webseite oder im Firmennamen tragen. Haben Sie Fragen zur Analyse? Dann erreichen Sie uns über hello@implisense.com am einfachsten.