Hackathon in der Uckermark 2020

Trotz oder aufgrund der besonderen Umstände ging es im August 2020 auf das jährliche Teamevent von Implisense. Nach den erfolgreichen Hackathons auf Mallorca (2017), Marrakesch (2018) und zuletzt an der Algarve (2019) ging es in diesem Jahr direkt aus dem Home Office in ganz Deutschland in ein für viele Großstadtgewächse besonders abenteuerliches Gebiet: Die Uckermark.

Hackathon in der Uckermark 2020

Ein Hackathon bei Implisense ist eine mehrtägige Veranstaltung, in der die Mitarbeiter an selbst definierten Software-Ideen arbeiten und versuchen, einen möglichst coolen Demonstrator am Ende der Woche zu präsentieren. 

Nach rund anderthalb Stunden mit der Bahn gelangt man vom Implisense-Büro in die Uckermark. In der Salvey-Mühle schlugen die 12 angereisten Implisenser ihr Lager mit Laptops, hinreichend Netzwerktechnik und einem mobilen Pizza-Ofen auf.

Hackathon in der Uckermark 2020

In verschiedenen Kleingruppen wurden technische Entwicklungen in den Unternehmensbereichen Marketing, Frontend, Backend und Datenanalyse umgesetzt. Exemplarische Entwicklungen waren: Dashboards zur Analyse von Features und KPI-Verbesserungen im Marketing, Blockchain-basierte Micropayments, Sentiment Classification von News, besonders schnelle Clustering-Ansätze in C++ zur Berechnung von Peer-Groups, Load-Balancer, Design-Systems, kartenbasierte Firmensuchen sowie funktionale Programmierung.

Begleitet wurde das Arbeiten durch organisierte Einblicke in die Natur nahe der Salvey-Mühle. So ging u.a. auf eine geführte Kanutour in das nahegelegene Naturschutzgebiet an der Oder/Neiße.

Hackathon in der Uckermark 2020

Das Diskutieren und Programmieren wurde wie immer bei allen Hackathons auch in der Uckermark durch Vor-, Zwischen-, Haupt- und Zusatzmahlzeiten strukturiert, gekrönt von einem 5 Gänge Finale von insgesamt 5 Koch-Teams.

Fazit

Die Uckermark war das Ziel des diesjährigen Hackathons von Implisense. Die Region ist von Berlin aus in gut 1,5h Stunden per Bahn komfortabel und günstig zu erreichen. Die Landschaft und geringe Dichte an Ablenkungen sorgte für ein ideales Umfeld spannender Entwicklungen. Zu den wichtigsten Themenfeldern des diesjährigen Hackathons gehörten Clusterings, Load Balancing, Micropayments, Sentiment Classification, Blockchains, funktionale Programmierung und Visualisierung bzw. Design.

Fragen zum Format oder den Ergebnissen? E-Mail gerne an hello@implisense.com.

Bildnachweise: Fotos von A. Grahl und A. Schäfer

Marrakech Hackathon

In April 2018 another Implisense Hackathon took place. After the successful Hackathon 2017 in Mallorca, this year we went to the African continent, more precisely: to the city of Marrakech.

View from the roof terrace to the snow-covered peaks of the Atlas Mountains
View from the roof terrace of the Implisense-Riad to the snow-covered peaks of the Atlas Mountains

Marrakech is described as the “Pearl of the South” due to its many palaces; by the city guide rather as a city of film stars and pickpockets. We think “hackers” is missing in the city description!

It took us about five hours travelling with Ryanair from Berlin to Marrakech. In a traditional Moroccan house in the old town, around 10 dev oriented Implisense employees set up camp with laptops, network technology and many ideas in their luggage. As a welcome we enjoyed Moroccan whiskey – the typical peppermint tea of Morocco.

A Hackathon at Implisense is an event lasting several days in which the participants work creatively on self-defined ideas and try to achieve an executable result by programming. An important side effect is the joint transfer of knowledge.

Photographs during the hackathon in the riad
Photographs during the hackathon in the riad

Technical developments in the Marketing, Frontend, Backend and Data Analysis divisions were implemented in six small groups. Exemplary developments are: Real-time dashboards for marketing performance indicators, clustering approaches for large customer bases, automation of provisioning, scaling and management of container applications, distributed communication architectures using Apache Flink, Kubernetes/Kontena/Apache Pulsar as an example, and visualization libraries for time-based and hierarchically organized databases.

After getting used to the continental and in April quite cool climate of Marrakech, the regular calls of the Muezzins, views of snow-covered mountain peaks of the Atlas mountains and the oriental flair of the old town, we went to clear our heads in the desert. In the Scarabeo-Camp, about 45 minutes away from Marrakech, we enjoyed the wide landscape of the stone desert.

Excursion to the Agafay Desert near Marrakech
Excursion to the Agafay Desert near Marrakech

The discussion and programming in Marrakech was structured in a pleasant way with premeals, snacks, main meals and additional meals. Evening highlights were presentations of the results achieved. Sometimes surprising, sometimes funny, sometimes abstract and sometimes impossible to grasp.

Another highlight was the topic of clustering large customer lists. In three groups, each with different algorithmic approaches but identical data sets, an attempt was made to generate clustering that divides several thousand sample customers into as homogeneous subgroups as possible. Bonus points were awarded for a comprehensible visualization of the calculated clusters. On a wow-scale, the most complex method scored points, which was able to divide word vector models into meaningful homogeneous clusters. This is a useful approach for smarter segmentation in the marketing of existing customers, for example.

Evening view from the roof to the Koutoubia Mosque
Evening view from the roof to the Koutoubia Mosque

Conclusion

Marrakech was the location of this year’s Hackathon of Implisense. The city can be reached from Berlin within five hours in just acceptable time. The oriental flair and the comfortable accommodation offered an ideal environment for exciting developments. Among the most important topics of this year’s Hackathon were questions of containerization, distributed data flows as well as clustering and the visualization of large data.

Questions about the format or the results? E-Mail us at hello@implisense.com. Join the team an attend future hackathons? Find vacancies here. 

Picture credits: Photos by A. Schäfer 2018

Marrakesch Hackathon

Im April 2018 war es wieder soweit. Nach dem erfolgreichen Hackathon 2017 auf Mallorca ging es in diesem Jahr auf den afrikanischen Kontinent, genauer: in die Stadt Marrakesch.

Blick von der Dachterasse auf die verschneiten Gipfel des Atlas-Gebirges
Blick von der Dachterasse des Implisense-Riads auf die verschneiten Gipfel des Atlas-Gebirges

Marrakesch wird aufgrund der vielen Paläste auch als “Perle des Südens” beschrieben; vom Stadtführer eher als Stadt der Filmstars und Taschendiebe. Wir meinen, da fehlen die “Hacker” in der Stadtbeschreibung!

Von Berlin ging es in ca. fünf Stunden mit Ryanair nach Marrakesch. In einem traditionellen marokkanischen Haus in der Altstadt schlugen rund zehn MitarbeiterInnen der Implisense mit Laptops, Netzwerktechnik und vielen Ideen im Gepäck das Lager auf. Zur Begrüßung gab es marokkanischen Whiskey – der in Marokko typische Pfefferminztee.

Ein Hackathon bei Implisense ist eine mehrtägige Veranstaltung, in der die Teilnehmer an selbst definierten Ideen kreativ arbeiten und versuchen, durch Programmierung ein ausführbares Ergebnis zu erzielen. Ein wichtiger Nebeneffekt ist der gemeinsame Wissenstransfer.

Aufnahmen während des Hackathons im Riad
Aufnahmen während des Hackathons im Riad

In sechs Kleingruppen wurden technische Entwicklungen in den Unternehmensbereichen Marketing, Frontend, Backend und Datenanalyse umgesetzt. Exemplarische Entwicklungen sind: Echtzeit-Dashboards für Erfolgskennziffern im Marketing, Clustering-Ansätze für große Kundenbestände, Automatisierung der Bereitstellung, Skalierung und Verwaltung von Container-Anwendungen, Verteilte Kommunikationsarchitekturen am Beispiel von Apache Flink, Kubernetes/Kontena/Apache Pulsar sowie Visualisierungsbibliotheken für zeitbezogene und hierarchisch organisierte Datenbestände.

Nach der Eingewöhnung an das kontinentale und im April durchaus kühle Klima von Marrakesch, die regelmäßigen Rufe der Muezzins, Ausblicke auf schneebedeckte Berggipfel des Atlas-Gebirges und das orientalische Flair der Altstadt ging es zum Kopf-frei-machen in die Wüste. Im Scarabeo-Camp, ca. 45 Minuten von Marrakesch entfernt, ließen wir die weite Landschaft der Steinwüste auf uns wirken.

Ausflug in die Agafay-Wüste nahe Marrakesch
Ausflug in die Agafay-Wüste nahe Marrakesch

Das Diskutieren und Programmieren wurde in Marrakesch auf angenehme Weise durch Vor-, Zwischen- Haupt- und Zusatzmahlzeiten strukturiert. Ein abendliches Highlight waren jeweils die Vorstellung der erreichten Ergebnisse. Mal überraschend, mal witzig, zuweilen abstrakt und manchmal ging gar nichts. Wie das die Demo-Götter eben so wollen.

Ein Höhepunkt war das Thema Clustering großer Kundenbestände. In drei Gruppen wurde mit jeweils unterschiedlichen algorithmischen Ansätzen, aber identischen Datenbeständen versucht, ein Clustering zu erzeugen, welches einige tausend Beispielkunden in möglichst homogene Subgruppen unterteilt. Bonuspunkte gab es für eine nachvollziehbare Visualisierung der berechneten Cluster. Auf der Wow-Skala konnte das komplexeste Verfahren punkten, welches nach einem Training von Wortvektor-Modellen in sinnhafte homogene Cluster unterteilen konnte. Ein nützlicher Ansatz, um etwa im Bestandskundenmarketing smarter zu segmentieren.

Abendlicher Blick vom Dach zur Koutoubia-Moschee

Fazit

Marrakesch war der Ort des diesjährigen Hackathons von Implisense. Die Stadt ist von Berlin aus mit fünf Stunden in gerade noch akzeptabler Zeit zu erreichen. Das orientalische Flair und die komfortable Unterkunft boten ein ideales Umfeld für spannende Entwicklungen. Zu den wichtigsten Themenfeldern des diesjährigen Hackathons gehörten Fragen der Containerization, verteilter Datenflüsse sowie des Clusterings und der Visualisierung großer Datenbestände.

Fragen zum Format oder den Ergebnissen? E-Mail gerne an hello@implisense.com. Bei künftigen Hackathons mit dabei sein? Offene Stellen gibt es hier.  

Bildnachweise: Fotos von A. Schäfer 2018