DIGITAL2018: Der Gipfel der Ideen in Sachen Digitalisierung

Vom 07. bis 08.11.2018 ging es auf dem Messegelände Köln um die große Aufgabe der Digitalisierung mit besonderem Blick auf den deutschen Mittelstand. 

Eine Veranstaltung mit dem Ziel, zu beschleunigen, vernetzen, erklären und mitzugestalten

Motivieren, vernetzen und beschleunigen sollte die Veranstaltung, welche durch die Deutsche Telekom erstmalig in diesem Format und in dieser Größe in Köln organisiert wurde. Dass ein so großes Thema wie Digitalisierung zu einem erfolgreichen Event führt, ist nicht selbstverständlich. Die Digitalisierung durchzieht sich durch alle Winkel der Wirtschaft und hört da nicht auf. Leicht könnte der Facettenreichtum der Digitalisierung zu einer Überforderung der Besucher führen. Das passierte aber nicht, dank einer klugen Messegestaltung.

Vortrag auf der DIGITAL2018.
Vortrag auf der DIGITAL2018.

So wurden die zwei Tage mit ständigen Impulsvorträgen in verschiedenen Bereichen strukturiert, um die Messebesucher zu unterschiedlichen Themenbereichen mit vielfältigem Anspruchsgrad abzuholen. Von der Digitalisierung auf der globalen Bühne berichteten CEOs wie Tim Höttges, Apple Co-Founder Steve Woszniak oder Sigmar Gabriel aus politischer Sicht. Große Player wie Huawei oder Samsung zeigten demnächst kommende Innovationen wie z.B. faltbare Displays in Endgeräten. Viele Exponate demonstrierten Internet of Things Lösungen, auch dort, man sie nicht sofort erwartet hätte, etwa zum Monitoring der Gesundheit von Bienenstöcken. Prototypen eines speziellen Hyperloop Trains zeigte die TU München, Fraunhofer demonstrierte eine einfache Roboterprogrammierung als Weiterbildungsprogramm.

Start-Up-Square: Platz für digitale Zukunftsgestalter bei der DIGITAL2018

Rund 20 Startups aus dem Telekom TechBoost Programm zeigten ihre zumeist datengetriebenen Innovationen, etwa im Bereich Mobilitätsdaten, biologischer Daten oder Firmendaten. In diesem Bereich war Implisense mit eigenem Stand vertreten, um auf der DIGITAL18 erstmalig unser neuestes Produkt “Implisense Reports” vorzustellen.

Produktpräsentation "Implisense Reports"
Produktpräsentation “Implisense Reports”

Die Implisense Reports sind entstanden, um als kleines oder großen Unternehmen mit einem CRM zu allen Bestandskunden tagesaktuelle News und analytische Insights zum Geschäftsmodell zu erhalten. Da sich die Reports als Webseiten auch innerhalb eines CRM anzeigen lassen, sind aufwändige Integrationen oder Datenabgleiche nicht nötig.

Nach zwei Tagen Messe werden wir in Berlin erstmal wieder durchatmen, das positive Feedback reflektieren und uns darauf freuen, wenn sich das gelungene Format der DIGITAL2018 auch im nächsten Jahr wiederholt.

Weitere Informationen zur DIGITAL2018.

Ihre Fragen zu den neuen “Implisense Reports” beantworten wir Ihnen gerne per E-Mail.

Fotos: Dr. Andreas Schäfer

Jahresrückblick 2017 des Implisense-Gründerteams

Der Jahreswechsel ist ein günstiger Zeitpunkt, einmal innezuhalten und 2017 Revue passieren zu lassen. Wir schauen auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück, das wir mit ein paar Highlights in diesem Rückblick zusammengefasst haben.

Rückblick 2017:

In diesem Jahr wollen wir die Belegschaft um weitere 50 Prozent aufstocken und dadurch den Grundstein für die Internationalisierung unseres Angebots legen. Bei Interesse daran, unser Team zu verstärken, einfach hier die aktuellen Stellenangebote anschauen und bewerben. Außerdem können Sie die aktuelle Version von Implisense Pro mit allen 2017 neu installierten Features hier kostenlos testen.

Wir wünschen allen Kunden,  Mitarbeitern und Interessenten ein erfolgreiches Jahr 2018 und bleiben Sie uns gewogen.

Das Gründerteam

Hannes Korte, Dr. Andreas Schäfer und Dr. André Bergholz

Weihnachtsgrüße & Spende

Weihnachtskarte

Ein ereignisreiches Jahr mit vielen positiven Veränderungen neigt sich dem Ende zu und wir möchten uns für das uns entgegengebrachte Vertrauen, die vielen interessanten Begegnungen und spannenden Projekte bedanken.

Wir freuen uns auf viele Wiedersehen im Jahr 2015! Auch im neuen Jahr dürfen Sie von unserer Software eine Reihe spannender Weiterentwicklungen erwarten, damit Sie einfacher Kunden finden und binden. Jetzt möchten wir Ihnen besinnliche Feiertage, viel Zeit mit Ihren Liebsten und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen!

PS: Mit der diesjährigen Weihnachtsspende unterstützen wir die Wikimedia Foundation, die mit der Wikipedia die Verbreitung freien Wissens weltweit fördert.

Rückschau CeBIT 2014

Wir waren als junges Unternehmen erstmals auf der CeBIT vertreten. Tatsächlich sogar mit zwei Ständen und unserer brandneuen Software. Ein kurzer kommentierter Rückblick in Bildern.

CeBIT2014_Halle_9

In der uns aus der Vergangenheit gut bekannten Halle 9 durften wir auf dem Gemeinschaftsstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie BMWi, Bereich Junge Unternehmen ausstellen.

CeBIT2014_Implisense_Halle9-Stand

Während dem Team vom BMWi ein ausdrückliches Lob für die Standbetreuung, das Rahmenprogramm und nicht zuletzt das klasse Catering ausgesprochen werden muss, so blieben die qualifizierten Besuche in Halle 9 deutlich unter unseren Erwartungen zurück. Insgesamt war der Eindruck, dass Halle 9 vor allem durch Studierende und Privatpersonen besucht wurde. Auch war es schwierig, die einzelnen Firmen auf dem BMWi-Stand zu finden. Die Hinweisschilder waren sehr klein gedruckt und aus einigen Rückfragen der Besucher konnte man erkennen, dass man als Person eher dem BMWi zugeordnet wurde, als dass man als eigenständiges Startup wahrgenommen wurde.

Ein anderes, besseres Bild ergab sich für uns in Halle 16 (CODE_n). In dieser Halle waren wir neben 50 internationalen Startups zum Thema “Driving the Data Revolution” vertreten.

CeBIT2014_Implisense_CODE_n_Halle_16

Allein die Innengestaltung der CODE_n Halle war ein Hingucker. Gestaltet wurde sie von Reed Kram und Clemens Weisshaar (Link zum Projekt).

CeBIT2014_Code_n_Halle_16_Interior

Die Terapixel-Bilder mit insgesamt 260 Metern Gesamtlänge stellten verschiedene Datenvisualisierungen dar. Eines davon die Worthäufungen aus den rund vier Milliarden Buchseiten im Zeitraum 1800 bis 2008. Spannend und wie so oft im Bereich Big Data Analytics: Es dauert eine Weile, bis man die gigantischen Datenvisualisierungen interpretieren kann und erst dann fallen Häufungen und Ausreisser in den Datenbeständen auf, die man jedoch ohne Hintergrundwissen und weiteren Analysen nicht erklären konnte.

Wir hatten einen Stand auf dem BITKOM Gemeinschaftsstand in der CODE_n Halle. Hier das Standteam um Hannes Korte, André Bergholz, Carina Göbel-Weidenbach und Andreas Schäfer (nicht im Bild).

CeBIT2014_Implisense_Crew

Auf dem Gemeinschaftsstand der BITKOM Get Started Initiative fühlten wir uns besonders gut aufgehoben.

CeBIT_2014_BITKOM_GetStarted_Stand

Hier stimmte die unmittelbare Peer-Group der vier weiteren ausgewählten Startups, vier weiteren Startups Aircloak (www.aircloak.com), IS Predict (www.ispredict.com), Semfox (www.semfox.com) und Tame (tame.it).

CeBIT2014_CODE_n_BITKOM_Stand_Implisense

Obendrein gab es einen Mini-Ping-Pong-Table – für unsere Besucher wie auch die Standteams. Nicht selten hat gerade das die Besucher angezogen, obwohl der Stand nicht betreut war. Gute Produkte verkaufen sich eben auch von selbst :-).

CeBIT2014_Implisense_PingPong

In der CODE_n Halle gab es neben diversen Vorträgen, Unternehmens-Pitches auch ein Pioneer’s Dinner für die Aussteller von CODE_n. Wir durften an diesem Dinner teilnehmen und uns an schwäbischen Spezialitäten erfreuen. Die GFT AG sitzt als Organisator von CODE_n in Stuttgart.

CeBIT2014_Pioneers_Dinner

Auf Einladung der Wissensfabrik durften wir an einer Podiumsdiksussion zum Thema “Big Data – ein neuer Markt entsteht, aber wer wird ihn besetzen?” teilnehmen. Teilnehmer waren Dr. Ingo Potthoff (UnternehmerTum), Dr. Klaus Diederich (Bosch Vorausentwicklung) und Dr. Stefan Ferber (Bosch Software Innovations). Hier war die Quintessenz, dass Startups interessante Use Cases im Bereich Big Data liefern können und in der Kooperation mit etablierten Unternehmen auch aus der Industrie leichter kommerzialisieren können. Das wurde insbesondere durch Beispiele seitens Bosch sehr deutlich, die weltweit die Kooperation mit interessanten Startups aufbauen.

CeBIT_Wissensfabrik_Implisense_Paneldiscussion_BigData

Die Besucher in der CODE_n Halle waren am Thema Big Data interessiert und konnten angesichts der gut sichtbaren Hinweisschilder bereits beim Rundgang “scannen”, ob sich ein Standbesuch lohnt. Nicht selten hatten wir die Reaktion erfahren, “endlich” auch mal was für den B2B Bereich anzubieten. Offenbar eine Reaktion auf die vielen weiteren Startups im Endkonsumenten-Bereich. CeBIT_2014_Implisense_Stand

Fazit der insgesamt 5 Messetage inkl. Eröffnungsfeier:

Für Implisense hat sich die Messe gelohnt. 1. Es lieferte eine gute Deadline, um das Produkt mit seinem neuen Feature der Linkanalyse fertigzustellen und zu bewerben. 2. Die Messe erlaubte ein effizientes Treffen vieler bestehender Kunden. 3. Neue Interessenten und Multiplikatoren unserer Lösung fanden sich auch. Durch den großzügigen Support des BMWi, dem BITKOM und der GFT war es dann auch für ein junges Unternehmen wie Implisense möglich, die Leitmesse in vollen Zügen mitzunehmen.

250.000 Firmenprofile und ein Rückblick

Wir haben eine Suchmaschine entwickelt, die sämtliche Daten zu den Firmen selbstständig erhebt, pflegt und miteinander vernetzt. Letzte Woche wurde der wichtige Meilenstein von 250.000 Firmenprofilen überschritten, die die Suchmaschine eigenständig profiliert. Eine Grafik und kurzer Rückblick, um diesen Zwischenstand einzuordnen:

Datenbestand

Im März 2013 ging der erste Server von Implisense in den Dauerbetrieb, um eigenständig aus einer Liste von mehreren tausend URLs zu entdecken, welche davon von wirtschaftsaktiven Firmen aus Deutschland betrieben werden. Diese Firmen profiliert anschließend das Analyse-Backend von Implisense bei jedem wiederkehrenden Prüfvorgang.

Im Sommer 2013 wurden erstmals ein Cluster mit vier Multikern-Servern installiert, um das Crawling und die Analyse zu verteilen und den Datenbestand auf ca. 65.000 Firmenprofile auszubauen.

Im September 2013 begann der weitere Ausbau des Clusters und die Erhöhung der Arbeitslast der Suchmaschine. Wenig später wurden 160.000 Firmenprofile automatisch erzeugt und gepflegt.

Im Januar 2014 wurden weitere Server dem Cluster hinzugefügt und mit einer Rate von anfänglich 1.000, später 5.000 neuen Firmen pro Tag erweitert. Anfang Februar 2014 kannte die Suchmaschine ca. 220.000 Firmen.

Mitte Februar wurden erstmals 250.000 Firmenprofile im Index erreicht und die Rate der Erkennung neuer Firmen daraufhin reduziert. Jetzt liegt der Fokus auf der Optimierung der Such-Performance sowie der Analyse der unstrukturierten Textdaten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Erkennung von Firmennetzwerken, also der Frage, wer mit wem in welcher Rolle zusammen arbeitet. Dieses Feature wird erstmals auf der CeBIT 2014 präsentiert.